Optimale Pfostengründung bei Carports
Immer wieder stellen unsere Kunden uns die Frage: Welches ist die beste Pfostengründung, um für Stabilität und lange Haltbarkeit zu Sorgen. Hier informieren wir über unsere Philosophie, die wir mit über 30 Jahren praktischer Erfahrung aufgebaut haben:
Das Optimum: Hartholzpfosten in Magerbeton
Für unsere besten Carports verwenden wir Bongossi-Hartholz als Pfosten.
Eigenschaften:
Ölhaltiges Azobenholz - schwerer als Wasser (Dichte über 1) - viele, aber kleine Risse - schwer zu verarbeiten
Verarbeitung:
Ca. 60-80cm in Magerbeton eingelassen (säurefrei)
Fazit:
Das beste, was man für ein Carport nehmen kann. Im Magerbeton praktisch unverrottbar. Durch den Magerbeton eine hohe Standsicherheit für schwere Konstruktionen.
Der gute Standard: Kiefernpfosten im Kiesbett
Das beste Preis-Leistungsverhältnis für Standard-Carports: Kesselruckimpägnierte Kiefernpfosten im Kiesbett.
Eigenschaften:
Kapillarholz - Druckimprägniert nach DIN - je nach Stärke des Holzes und Wetterlage sind längere Risse bis zu 1cm möglich, beeinträchtigen jedoch nicht die Standfestigkeit und Haltbarkeit.
Verarbeitung:
ca. 60-80cm in ein Kiesbett (0-8mm) eingelassen, das verdichtet wird.
Fazit:
Für "normale" Carports die Standardlösung. Durch das Kiesbett steht der Pfosten säurefrei und gut belüftet. Dadurch hat er bei entsprechender Pflege eine lange Haltbarkeit.
H-Anker und Metallschuhe?
Vorab: Wir raten von der Nutzung von einbetonierten Metallteilen dringend ab!
Problem der statischen Zulassung:
Die Schuhe/H-Anker sind bis auf eine Ausnahme nicht für den Carportbau zugelassen. Die Ausnahme ist ein hochwertiges System, daß letztendlich nicht wirtschaftlich ist.
Problem der Stabilität bzw. Schwächung der Konstruktion:
Der Übergang zwischen Anker und Holz ist ein statischer Schwachpunkt. Hier wirken seitlich die größten Kräfte, verursacht durch Windlasten. Es besteht die Gefahr, daß die Anker verbiegen oder brechen oder daß das Holz aus dem Anker bricht.
Problem der Haltbarkeit:
Das setzen auf Anker schützt nicht vor Feuchte (z.B. durch Spritzwasser) und verkürzt unserer Erfahrung nach die Haltbarkeit des Holzes. Es verrottet von Innen. Außerdem rosten die Anker selbst.
Andere Hölzer? Lärche, Leimholz, Douglasie?
Lärche und Douglasie sind nicht druckimprägnierbar und deshalb nicht für die Pfostennutzung geeignet. Leimholz ist unimprägniert und für tragende Querverbindungen optimal geeignet.

